Ärztliche
Fortbildung
"Gerade in Zeiten berufspolitischer Erbitterung sollten wir uns auf
das besinnen, was trotz aller äußeren Restriktionen unseren
ärztlichen Alltag und besonders unser vielseitiges Fach so liebenswert
macht.
Fortbildung, ist sie nicht wesentlich mehr als geistige und praktische
Ausrüstung für gewohnte und neu erwachsene Aufgaben? Hat sie
nicht auch ein durchaus bildendes, meditatives Element, das uns trotz
Diktat von Zweck und Rat immer wieder das innere Kämmerchen aufschließt,
in dem in unserer Jugend der Entschluß zur ärztlichen Existenz
reifte?
Sie richtet uns innerlich auf gegenüber der trockenen Zudringlichkeit
einer kommerziell verpöpelten Zeit. Unser Wunsch hic et nunc ärztlich
zu helfen, durchschlägt noch immer in guten Momenten alle Stockwerke
abwägenden Kalküls und er verschafft unserem Beruf existenzphilosophische
Vertiefung – er führt uns nicht nur zum Patienten, sondern
auch zu uns selbst, und dafür müssen wir etwas tun. Sinn und
Erfahrung durch eigenes Tun – das ist das Glück ärztlichen
Handelns! Aber nur, wenn man viel weiß und manches kann...
Deshalb ist ständiger Aufbruch in jedem Lebensalter, ist kritische
Zwiesprache mit fortschreitender Wissenschaft und Forschung ein ärztliches
Muß, aber auch die Würze unseres Alltags."
(Zitiert aus dem Grußwort des Dozentenkanzlers Prof. Dr. Terrahe
aus Stuttgart zu einem früheren HNO-Kongreß in Mannheim)
Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß im Jahr etwa 10
bis 14 Tage (meist im Herbst/Winter) von uns für Fortbildungs-veranstaltungen
eingeplant werden müssen. Wir werden uns dann gegenseitig in der
Praxis vertreten.
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